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Bad Segeberg: 100 000. Besucher bei „Der Schatz im Silbersee“

Jens Flerlage gewinnt spannendes Karl-May-Premierenwochenende 2017

Der 100 000. Besucher Jens Flerlage und Ute Thienel, eingerahmt von Kriegern vom Stamme der Utah.

Der 100 000. Besucher Jens Flerlage und Ute Thienel, eingerahmt von Kriegern vom Stamme der Utah.

Bad Segeberg. Den 100 000. Besucher ihrer 65. Saison begrüßten die Karl-May-Spiele am Samstagnachmittag beim Abenteuer-Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ im Freilichttheater am Kalkberg. Der Jubiläumsgast kam in diesem Jahr in der 28. Vorstellung und somit zwei Aufführungen früher als in der Spielzeit 2015. Geschäftsführerin Ute Thienel überraschte Jens Flerlage mit einem ganz besonderen Preis: Sie lud Jens Flerlage aus Löningen in Niedersachsen zu einem unvergesslichen Karl-May-Wochenende für die ganze Familie ein. Der 43-jährige Ingenieur besuchte die Karl-May-Spiele mit seiner Familie zum ersten Mal.

Die Familie des Gewinners ist nun nicht nur Ehrengast der Premiere von „Old Surehand“ am 24. Juni 2017, sondern nimmt auch an der anschließenden Premierenfeier mit dem Ensemble im Indian Village teil. Im Preis enthalten sind außerdem zwei Übernachtungen sowie ein zünftiges Barbecue im Vitalia Seehotel und natürlich die An- und Abreise. Weitere Highlights des Wochenendes sind ein Blick hinter die Kulissen der Karl-May-Spiele und eine private Autogrammstunde mit dem Ensemble von „Old Surehand“.

Geschäftsführerin Ute Thienel freut sich, dass die actionreiche Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“ so gut beim Publikum ankommt. Ute Thienel: „Die Begeisterung für die Karl-May-Spiele ist ungebrochen – auch wenn das Wetter in den ersten Wochen der Saison nicht immer ideal war. Darüber freue ich mich zusammen mit dem gesamten Team. Wir haben offenbar in jeder Beziehung den Nerv der Zuschauer getroffen.“ Denn auch das neue Buchungssystem, bei dem sich die Zuschauer ihre Wunschplätze für alle 72 Vorstellungen im Wilden Westen von Bad Segeberg aussuchen können, werde hervorragend angenommen.

Die Karl-May-Spiele erzählen die Geschichte eines sagenumwobenen Sees, in dessen Wassern die unermesslichen Reichtümer eines verschwundenen Volkes ruhen. Skrupellose Schatzjäger sind dem ebenso kostbaren wie heiligen Indianerschatz auf der Spur. Doch die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand stellen sich den Schurken in den Weg. In Szene gesetzt ist das Abenteuer mit Action, Feuerzauber und großen Tanzchoreografien. Die Zuschauer können sich aber auch auf romantische und komische Momente freuen.

Die Hauptrollen wurden mit beliebten Stars aus Film und Fernsehen besetzt: Die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou spielt zum vierten Mal Jan Sosniok. Sein Blutsbruder Old Shatterhand wid von Till Demtrøder verkörpert. Susan Sideropoulos steht als selbstbewusste Ingenieurin Ellen Patterson auf der Bühne. Oliver Stritzel zieht als hinterhältiger Cornel Brinkley die Fäden.

Gespielt wird bis zum 4. September jeweils donnerstags, freitags und sonnabends ab 15 und 20 Uhr, sonntags ab 15 Uhr.

Grevesmühlen: „Teddy and Friends“

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Unterhaltsame Show zum guten Zweck „Teddy and Friends“ am 24. Juli 2016 im Piraten Open Air Theater Grevesmühlen
In diesem Jahr nicht nur eine Show, ein Event, ein kunstvolles Programm, sondern ein Highlight der Extraklasse mit vielen Prominenten aber auch mit den Ensemblemitgliedern des Piraten Open Air Theaters: Drei Stunden geballte kulturelle Höhepunkte unter Schirmherrschaft unserer Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Sylvia Bretschneider. Auf das Publikum wartet an diesem Abend wieder ein bunter Mix aus Musik, Poesie, Sketschen, Stunts, Spaß und Klamauk.
Mit dabei:
– Squeezebox-Teddy
– Sylvia Bretschneider
– Benjamin Kernen
– Felix von Jascheroff
– Petra Zieger
– Die Coverpiraten aus Hamburg
– Marc Clear
– Tanja Schumann
– Dustin Semmelrogge
– Fire Dance mit Chris Flambö
– Anouschka Renzi
Und viele weitere Akteure und Künstler.
Des weiteren wird es mit etwas Glück für alle Besucher mit einer gültigen Eintrittskarte die Möglichkeit geben, in den Genuss einer Karibikreise zu kommen, einen Tagestörn zur Hanse Sail zu erleben oder aber den Dolomitenschatz im Luxus 5-Sterne-Hotel „Bärenhotel“ zu genießen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Diverse Überraschungsgäste haben ihr Kommen angekündigt. Über diese Gäste und weitere Details des Abends wird in den nächsten Tagen berichtet. Seien Sie also dabei. So nah kommen Sie den Stars und Sternchen sobald nicht wieder.
Die Erlöse und Spenden kommen dem Verein „Freundeskreis Arusha/Tanzania“ e.V. zu Gute. Beginn der Veranstaltung ist um 19.3o Uhr. Die Karten sind für 19,99 Euro online unter www.piratenopenair.de, telefonisch unter 03881 75 6600 oder an der Theaterkasse, Schweriner Landstrasse 15, erhältlich. Diese ist täglich (außer montags) ab 13.00 Uhr geöffnet. Zudem können Sie die Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen zzgl. Vorverkaufsgebühr erhalten.

Bad Segeberg: Das „Schatz im Silbersee “-Ensemble gibt Autogrammstunde bei Möbel Kraft

Wer die Schauspielerinnen und Schauspieler von „Der Schatz im Silbersee“,  der aktuellen Inszenierung der Karl-May-Spiele, aus nächster Nähe erleben will, mit ihnen ein paar Worte wechseln oder schnell ein Foto machen möchte, hat dazu am Samstag, 9. Juli, von 12 bis 13 Uhr die Möglichkeit. In Kostüm und Maske geben die Schauspielerinnen und Schauspieler Autogramme vor dem Haupteingang von Möbel Kraft in der Ziegelstraße in Bad Segeberg.

Natürlich sind  Winnetou (Jan Sosniok), sein Blutsbruder Old Shatterhand  (Till Demtrøder), Ellen Patterson (Susan Sideropoulos) sowie der böse Cornel Brinkley (Oliver Stritzel) dabei.

Es warten an diesem Tag aber auch noch weitere Attraktionen: Die Besucher können sich indianisch schminken lassen und ein buntes Stirnband mit Feder mit nach Hause nehmen. Treffsicherheit ist beim Hufeisenwerfen gefragt und Familien können hier in einem kleinen Wettbewerb auch gegeneinander antreten.

Sachpreise und Freikarten für die aktuelle Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“ gibt es am Glücksrad zu gewinnen. Wer hier keinen Erfolg hat, kann seine Karten für die Vorstellungen bis zum 4. September gleich vor Ort bei Möbel-Kraft kaufen und sich schon mal seine Plätze in Bad Segebergs „Wilden Westen“ sichern.

 

Außerdem können sich die Besucher bei Möbel Kraft im Rahmen einer Karl-May-Ausstellung mit eindrucksvollen Fotos und erläuternden Texten über die Inszenierungen der Karl-May-Spiele seit 1952 informieren.


Die Karl-May-Spiele zeigen in ihrer 65. Saison im Freilichttheater am Kalkberg bis zum 4. September das Stück „Der Schatz im Silbersee“. Gespielt wird donnerstags, freitags und sonnabends ab 15 und 20 Uhr, sonntags ab 15 Uhr. Über 80 Mitwirkende, 25 Pferde, ein Afrikanischer Schreiseeadler, ein Falke sowie spektakuläre Stunts, spannende Kämpfe und atemberaubende Pyrotechnik garantieren auch in diesem Jahr wieder  ein einmaliges Familienerlebnis in einem der schönsten Freilichttheater Europas.

Winnetou-Lesung mit Winnetou-Darsteller Jean-Marc Birkholz

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Winnetou-Lesung – mehr als eine spannende Indianergeschichte

Am Freitag (08.Juli – 19:00) findet eine interaktive Winnetou-Lesung mit Winnetou-Darsteller Jean-Marc Birkholz im Gut Hahnenseifen  statt. Karten gibt es ab 4 € ! Nicht nur für Kinder interessant.

 

Sie sind klein, grün und stehen in fast jeder Bibliothek…die gesammelten Werke von Karl May kennt jeder! Winnetou ist der Held unendlicher Kindheitsträume, sein Einsatz für ein friedliches Miteinander „eigentlich“ brandaktuell! Die Lesung mit Jean-Marc Birkholz setzt genau hier an.

Der vielseitige Schauspieler, Sprecher und Autor ist seit 2012 DER Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe. Jetzt können ihn alle in einer Lesung erleben. Dabei setzt er nicht nur Karl Mays Texte wirksam in Szene, die Zuhörer erleben auch die Verwandlung von der Person Birkholz in Winnetou.

Da ist auf der Seite der Schauspieler und Sprecher Jean-Marc, der einen Einblick in seine Arbeit gibt: Wie macht man das, „in eine Rolle schlüpfen“? Wie liest man fremde Texte gut vor? Wie lange muss er üben? Kann das jeder lernen? Und- will man eigentlich auf der Straße als „Winnetou“ angesprochen werden?

Auf der anderen Seite möchte die Lesung aber auch einen neuen Zugang zu den Werken Karl Mays bieten.

Große und kleine Kinder dürfen sich auch gerne für die Lesung kostümieren.

Karten und weitere Infos gibt es hier.

Quelle: Gut Hahnenseifen

Bibi Blocksberg: „Hexen Hexen Überall!“

Bibi Blocksberg

Das Erfolgsmusical Bibi Blocksberg hat eine Fortsetzung:
Bibi Blocksberg: „Hexen Hexen Überall!“

Sonntag, 18.09.2016
Gelände und Gastronomie ab 12.00 Uhr geöffnet,
Beginn Musical: 14.45 Uhr

Was für eine Aufregung! Der internationale Welthexentag steht an und das ausgerechnet in Neustadt! Doch wie das festliche Programm umsetzen? Das will doch nicht etwa den verstaubten Althexen Mania und Walpurgia überlassen bleiben. So sehen es jedenfalls Bibi Blocksberg und ihre Junghexenfreundin Schubia, die gerne etwas mehr Schwung in diese Traditions-Veranstaltung bringen wollen. Doch ein Problem: Junghexen ist die Anwesenheit an diesem Tag verboten. Und auch Bibis Mutter Barbara schein da keine rechte Hilfe zu sein. Alles jedoch kein Grund für Bibi und Schubia klein beizugeben.

Eine große Ansammlung von Hexen in Neustadt? Das ist natürlich dem Bürgermeister ein Dorn im Auge. Zusammen mit Neustadts Sensationsreporterin Karla Kolumna mischt er sich inkognito unter die Hexen. Bei den Hexen geht unterdessen darum, ob Tradition oder Moderne den Welthexentag bestimmen. Und da schneit auch noch die internationale Hexenpräsidentin Amalia herein, um sich von den Vorbereitungen auf das große Ereignis ein Bild zu machen.

Ein turbulentes Durcheinander. Wie wird das am Ende ausgehen? Das entscheiden nicht zuletzt auch die vielen Zuschauer im Saal…!

Aufwendige Inszenierung, tolle neue Lieder und ganz viel „Hex hex!“ – Das neue Bibi Blocksberg-Musical „Hexen Hexen Überall!“, einmalig und exklusiv vom Cocomico Theater, Köln: Ein Hexenspaß für die ganze Familie!

Pünktlich zu Bibi Blocksbergs 35-jährigem Jubiläum geht Cocomico ab Mai 2015 drei Jahre lang mit dem neuen Musicalspaß auf Tournee durch ganz Deutschland und Österreich. Das ist die Fortsetzung des Erfolges der bisherigen drei Bibi-Blocksberg-Musicals von Cocomico mit über 800 Auftritten und 888.888 Zuschauern in elf Jahren!

Quelle: Elspe Festival

Dracula und seine starke Anziehung! „Leb noch einmal“

Foto: von Traubenberg

Foto: von Traubenberg

Dracula und seine starke Anziehung!

„Leb noch einmal

Das Musical DRACULA besuchte ich am 03.06.2016, 20:00 Uhr

im

Theater Hameln

Musikalische Leitung Achim Falkenhausen
Inszenierung Craig Simmons
Bühne und Kostüme
Esther Bätschmann
Choreografie Katja Buhl

Mit: Alexander Prosek (Graf Dracula), Tim Müller (Jonathan Harker), Jens Krause (Professor van Helsing), Elisabeth Köstner (Mina Murray), Sandra Pangl (Lucy Westenra), Björn Schäffer (Dr. Jack Seward), Stephan Freiberger (Quincey P. Morris), Jesper Mikkelsen (Arthur Holmwood), Jürgen Brehm (Renfield), Judith Bloch, Teresa Scherhag, Agnes Buliga-Contras, Anne Lütje, Kathelijne Wagner (Vampirinnen), Vanessa Peschel/Sara Schonebeck/Emma Weber (Kind), Opernchor des TfN, Orchester des TfN
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden, inklusive einer Pause

 

Der englische Anwalt Jonathan Harker besucht Graf Dracula auf seinem Schloss in Transsilvanien. Während des Aufenthalts verliebt sich der Graf in ein Bild von Jonathans Verlobter  Mina und hat nur noch ein Ziel: Sie soll seine untote Braut werden. Jonathan gelingt die Flucht aus Transsilvanien und um Mina besser vor dem dunklen Grafen schützen zu können, heiratet er sie. Parallel zur Hochzeit kommt Graf Dracula in England an. Mina, obwohl mit Jonathan verheiratet, fühlt sich immer stärker zu Graf Dracula hingezogen. Hin- und hergerissen zwischen Furcht und Liebe lädt sie den Grafen zu sich ein. Wird Mina Dracula in seine dämonische Welt folgen?

Ende des 19. Jahrhunderts verfasste Bram Stoker den berühmtesten Vampir-Roman der Welt, der auch für die Bühne alles bietet, was ein gutes Musical braucht: Romantische Balladen, sinfonische Klänge, rockiger Sound, viel Gefühl und dramatische Duelle um Mitternacht. Eng an der literarischen Vorlage erzählt das Musical die Liebesgeschichte rund um Jonathan Harker, Mina Murray und den berühmtesten Untoten der Weltliteratur: Graf Dracula.

Das Publikum wartet gespannt auf ihren Plätzen. Es gibt einen lauten Donner und einen hellen Blitz. In diesen Moment haben die Schauspieler bereits die volle Aufmerksamkeit des Publikums.

Ein kleiner Mann, Anwalt Jonathan Harker, betritt die Bühne. Er trägt einen hellen  blau-grauen Anzug, will mit Dracula sprechen.

Als der Graf sein erstes Lied singt, macht sich seine tiefe Stimme bemerkbar. Diese Stimme zieht einen geradezu magisch an. Ein  Dracula muss nicht immer sexy aussehen, denn eine Stimme kann viel mehr bewegen. Seine Mimik und Gestik war immer deutlich zu erkennen. Er konnte mit einer leichten Handbewegung jedem das Genick brechen.

Dracula sucht die Nähe von Mina ( Elisabeth Köstner), aber um dies zu erreichen holt er sich die zauberhafte beste Freundin Lucy ( Sandra Pangl) zur Hilfe.

Eine der schönsten Szenen:

Lucy kann sich nicht gegen den unglaublichen Dracula wehren. Als sie selbst zum Vapier wird, entführt sie ein Mädchen, um später ihr Blut zu saugen.  Van Helsing & Co. pfählten  schließlich Lucy und konnten schließlich das Mädchen retten. Obwohl diese Szene sehr traurig war, gehörte sie für mich zu den schönsten. Für die beiden weiblichen Darsteller gab es natürlich viel Applaus.

 

Kostüme: Die Kostüme waren teilweise sehr farbenfroh und natürlich schwarz wie die Nacht. Sie waren sehr gut abgestimmt für die Rollen der Darsteller.

Bühnenbild: Das Bühnenbild besteht aus vier großen Bühnenwagen und zwei Effektvorhängen.  Esther Bätschmann gelingt es, eine stimmige Atmosphäre zu erschaffen.

Effekte: Donner, Nebel und Blitze passen perfekt zur Situation!

Gesang: kalt, bombastisch, prickelnd, gewagt, humorvoll, traurig
düster, hart – brutal.

Das Musical berührte nicht wegen den Vampire , sondern weil die Geschichte gut erzählt wurde. Manche Zuschauer dürften Blut geleckt haben und sehnsüchtig auf einen weiteren Besuch bei Dracula warten.

Am Ende der Vorstellung gab es lange Applaus und natürlich Standding Ovation.

4 Fragen an Alexander Prosek (Graf Dracula)

  1. Wie beschreiben Sie selber Dracula?

Dracula ist für mich einer der faszinierendsten Charaktere die ich je spielen durfte. Neben der Tatsache, dass ich selbst ein kleiner Fantasy-Nerd bin, finde ich diese Figur aus vielerlei Hinsicht sehr spannend. Dracula ist wild, animalisch, brutal, bestimmend und trotzdem in hohem Grade einfühlsam und sehr emphatisch. Ich glaube die große Faszination rührt daher, dass es sich um ein Wesen handelt das weiß was es will und auch bereit ist alles für seine Ziele zu tun. Ich bin sehr froh darüber, dass es mir möglich war, zusammen mit dem Regisseur Craig Simmons, vor allem seine Wildheit „herauszukitzeln“ und nicht einen weiteren Twilight Vampir auf die Bühne zu bringen. Ich glaube sowieso, dass diese Figur eine viel umfassendere Tiefe besitzt als man auf den ersten Blick vermutet. Auch wenn es vielleicht stellenweise als „kitschig“ beschrieben wird, aber für die Liebe als Ideal zu sterben ist ein Zeugnis von Größe.

  1. Welche ist Ihre Lieblingsszene?

Ich mag einige Szenen sehr gerne. Zu meinen Favoriten der Szenen in denen ich involviert bin zählen auf jeden Fall „Blut“, „Ich leb nur weil es Dich gibt“, „Zu Ende“und das Finale. Die Szenen meiner großartigen Kollegen finde ich ebenfalls sehr gelungen und es ist mir immer eine Freude sie dabei zu beobachten.

  1. Wurden ihre Zähne extra für Sie hergestellt?

Die Zähne wurden extra von den Maskenbildnern des Theaters für Niedersachsen hergestellt und individuell angepasst. Es ist schon der reine Wahnsinn was die „Damen“ dort alles zaubern können und wie geschickt und Ideenreich sie in kürzester Zeit Probleme lösen.

  1. Wie war für Sie die Vorstellung im Theater Hameln?

Ich mag das Theater in Hameln sehr gerne. Wir haben auch zu Silvester eine Doppelvorstellung der „Blues Brothers“ dort gespielt. Jedes Haus hat seine eigene Atmosphäre und Eigenheiten. In Hameln ist das gesamte Theater-Team sehr freundlich und zuvorkommend. Man bekommt auf der Bühne nur sehr wenig von den Zuschauern mit (was an der Akustik des Raumes liegt). Das ist schade, denn eine Vorstellung lebt immer auch davon das sich die Darsteller auf der Bühne und das Publikum gegenseitig „anstacheln“. Nichts desto trotz habe ich die Vorstellung und das Publikum sehr genossen, da ich das Gefühl hatte, dass die Zuschauer sehr nah an der Geschichte dran waren und sehr aufmerksam dem Geschehen folgten. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.

Bad Segeberg: Premiere versinkt im Regen

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Es sollte ein großer Premierenabend werden: Doch am Ende kam alles ganz anders. Schon nach der Pause war Schluss.

Vor ca. 7000 Zuschauern und vielen Ehrengästen, wie Carlo von Tiedemann oder dem Komponisten Martin Böttcher, sind die Karl-May-Spiele in ihre 65. Spielzeit gestartet.  Zu Beginn wurde Gojko Mitic, der von 1992 bis 2006 als Winnetou am Kalkberg zu sehen war, von Geschäftsführerin Uthe Thienel zum Ehrenhäuptling ernannt. Unter dem Applaus den Publikums bekam er den Ehrentitel „Der mit dem Herzen spricht“ verliehen. Den Startschuss für die Premiere gab Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

Zu diesem Zeitpunkt war es noch trocken. Doch dann setzte leichter Nieselregen ein, der sich zu einem Platzregen entwickelte. Sinnflutartig lief das Wasser die Zuschauerränge hinab. Fast Niemand hatte mehr trockene Füße. Die Arena mutierte zu einem regelrechten Wasserbecken.

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In der Pause dann die Durchsage von Spielleiter Stefan Tietgen: Ein Weiterspielen stellt eine Gefahr für Mensch und Tier da. Die Besucher erhalten Karten für eine neue Vorstellung ihrer Wahl in Platzgruppe II. Insgesamt ein nasser Start in die Saison. Bei Starkregen und Überflutung wurde das Stück zur Nebensache. Es war das erste Mal in der Geschichte der Karl-May-Spiele, dass eine Premiere abgebrochen wurde.

Philipp Sydow

Piraten starten in die heiße Phase

Öffentliche Generalprobe im Piraten Action Open Air Theater am 23. Juni

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Copyright: Matthias Sievert

(sab) In wenigen Tagen ist es soweit: Am 24. Juni feiert „Das Geisterschiff“ im Piraten Action Open Air Theater in Grevesmühlen Premiere. Bereits seit Wochen sind die Proben in vollem Gange. Schauspieler (unter anderem Felix von Jascheroff,Tanja Schumann, Dustin Semmelrogge uvm.), Stuntmen und Kleindarsteller sind mit einem Höchstmaß an Spielfreude, Fleiß und Einsatzbereitschaft bei der Arbeit. Die täglichen Proben unter dem wachsamen Auge von Regisseur und Hauptdarsteller Benjamin Kernen werden jeden Tag durch intensives Kampf-, und Stunttraining ergänzt. Denn bei den anspruchsvollen Actionszenen muss jeder Schritt und Handgriff ganz genau sitzen.
Auf der über 9.000 qm großen Open Air Bühne erwartet Sie wieder ein spannendes Abenteuer, das Sie in diesem Jahr auf die Turks & Caicos Inseln entführt. Über Wochen wurde an der Bühne gearbeitet: Tausende Tonnen Sand wurden bewegt um eine realistische Dünenlandschaft nachzubilden. Und auch auf dem Wasser geschieht mal wieder so einiges. Damit die Bühne allabendlich zum „Brennen und Beben“ gebracht werden kann, sind auch die ersten Spezialeffekte bereits platziert und es wird „scharf“ geschossen.
Wer schon vor der Premiere wissen möchte, was so alles passiert, hat vorab
schon einmal die Chance in das Stück hineinzuschnuppern. Einen Tag vor
Spielzeitbeginn, also am 23. Juni, findet um 19.30 Uhr eine öffentliche Generalprobe statt. Jedes Ticket, ganz gleich welcher Sitzplatz, ist dann für nur 15 Euro erhältlich. Anders als bei den normalen Vorstellungen gilt an diesem Tag freie Platzwahl.

Erhältlich sind die Karten für die Generalprobe nur an der Theaterkasse, Schweriner Landstrasse 15, 23936 Grevesmühlen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.piratenopenair.de.

 

Piraten Action Open Air Theater : Felix von Jascheroff als Pirat

Copyright/Fotograf: Matthias Sievert BU Bild 1: Felix von Jascheroff als Billy Bones im Piraten Action Open Air Theater

Copyright/Fotograf: Matthias Sievert

GZSZ-Star spielt Billy Bones am Piraten Action Open Air Theater

(sab) Schauspieler Felix von Jascheroff, bekannt aus der deutschen TVSoap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, wird vom 24. Juni bis zum 3. September auf der Bühne des Piraten Action Open Air Theaters in Grevesmühlen stehen. In dem diesjährigen Stück „Das Geisterschiff“ schlüpft der Frauenschwarm in die Rolle des Piraten Billy Bones.
In der Saison 2015 konnte der 33-jährige bereits durch zwei Gastauftritte am Open Air Theater erste Freilichtbühnen-Luft schnuppern. Nun wird von Jascheroff eine ganze Saison lang die TV-Kameras gegen das Freilichtabenteuer eintauschen: Als mutiger Pirat Billy Bones wird er sich in der Crew von Capt´n Flint in ein Abenteuer um Gold, Macht und Liebe stürzen – und natürlich zahlreiche actiongeladene Kampfszenen meistern.
Für von Jascheroff geht mit der Verpflichtung ein kleiner Traum in Erfüllung: „Ich wollte schon immer auf einer Freilichtbühne spielen“, so der Schauspieler. Fans der Serie GZSZ müssen sich aber keine Sorgen machen: Seine Rolle als John Bachmann wird von Jascheroff nicht vernachlässigen.
Weitere Informationen zum Theater gibt es unter www.piratenopenair.de. Karten sind unter 03881 756600 erhältlich

Bad Segeberg: Pressekonferenz „Der Schatz im Silbersee“

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Der Größte Karl-May-Klassiker wird in der 65. Saison am Kalkberg auf die Bühne gebracht: „Der Schatz im Silbersee“. Erzählt wird die Geschichte eines sagenumwobenen Sees, in dessen Wassern die unermesslichen Reichtümer eines verschwundenen Volkes ruhen sollen. Skrupellose Schatzjäger sind dem ebenso kostbaren wie heiligen Indianerschatz auf der Spur. Doch die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand stellen sich den Schurken in den Weg…

Laut Geschäftsführerin Ute Thienel wurden rund 200.000 Euro in das neue Bühnenbild und über eine halbe Million Euro in Technik, Freilichttheater und ein neues Sheriff’s Office investiert. Die Kosten der Produktion betragen 4,5 Millionen Euro. Das Bühnenbild zeigt die Westernstadt Sheridan, eine mächtige Holzkonstruktion für den Bau einer Eisenbahn, Buttlers Farm und den Silbersee.

Ute Thienel „Die spannende Geschichte um den ‚Schatz im Silbersee‘ ist das berühmteste Karl-May-Abenteuer und damit für unsere 65. Saison genau richtig. Mit Till Demtrøder, Susan Sideropoulos und Oliver Stritzel haben wir drei sehr beliebte Schauspieler verpflichten können. Sie werden den Rollen ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken und – da bin ich mir sicher – das Publikum begeistern.“


In der ersten Szene wurden uns der Hobble Frank (Frank Roder) und Lord Castlepool (Peter Nottmeier) vorgestellt. Ersterer mit typisch sächsischem Dialekt, zweiter-er in einem doch recht seltsam anmutenden Wagen.

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Die Frage Hobble Franks, ob das Whiskey Fass nicht von der Brennerei mit dem lustigen Werbe Spruch stammte, wurde von Lord Castepol zum Beispiel mit: „Genau, ‚Wir machen die Schotten dicht‘, beantwortet. Im großen und Ganzen passen die beiden denke ich besser ins Stück, als Heinz-Egon Winzigmann, der für meinen Geschmack das eine oder andere mal zu viel auf die Bühne kam und so manche Szene zerstörte.

In der zweiten Szene trafen wir dann auf Cornel Brinkley (Oliver Stritzel) und seine rechte Hand Leutnant Knox (Dirc Simpson). Wer an die letzte Inszenierung vom Schatz im Silbersee zurück denkt, dem fällt wahrscheinlich auch unweigerlich Martin Semmelrogge als Bösewicht ein. Große Fußstapfen, die Oliver Stritzel da füllen muss, aber das, was wir am Freitag zu sehen bekommen haben, deutet für mich darauf hin, das er der Aufgabe durchaus gewachsen ist. Leider hatten die beiden bei der Pressekonferenz nur kurze Auftritte. Da müssen die Premiere und die späteren Vorstellungen zeigen, ob Strizel es schafft, am Kalkberg in Erinnerung zu bleiben.

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Weiter ging es in der dritten Szene mit Ellen Patterson (Susan Sideropoulos), Old Shatterhand (Till Demtrøder), Winnetou (Jan Sosniok) und Ovuts-Avaht, dem Großen Wolf (Nicolas König).

Der Große Wolf kommt gerade vom Silbersee zurück, wo er die Spuren von Weißen gefunden haben will. Gerade, als er fordert, dass deswegen alle Weißen sterben sollen, hört er in der Ferne die nahende Postkutsche. Die Utahs verstecken sich. Ellen Patterson steigt aus der Kutsche und Ovuts-Avaht sieht seine Chance gekommen, seine Drohung, alle Weißen zu töten, wahr zu machen. Jedoch hat er die Rechnung ohne den zweiten Fahrgast der Postkutsche gemacht: Old Shatterhand. Er schafft es mit seiner berühmten Faust, eine Reihe Krieger zu Boden zu schicken. Als der Große Wolf Ellen mit dem Messer bedroht und von Shatterhand fordert, das Gewehr weg zu werfen, fragt dieser mit leicht ironischem Unterton, ob er sich nicht gefragt hätte, warum die Postkutsche genau dort gehalten hätte. Ein Schuss aus dem Off, die Winnetou Melodie ertönt und der Apachenhäuptling betritt die Bühne. Die Szene endet damit, dass Winnetou sich als Geisel in die Hände der Utahs begibt.

Till Demtrøder als Old Shatterhand. Bei seiner Vorstellung Anfang des Jahres, wollte er die Polizisten in den Urlaub schicken. Jetzt kann er zeigen, dass er die Bösen im Griff hat. Er legt die Rolle ruhig und humorvoll an. Er weiß so zu überzeugen und wird sicher seine Fans finden.

Susan Sideropoulos war mir bis zur Bekanntgabe der Gaststars unbekannt. Sie passt in das Stück, selbstbewusst, wehrt sich gegen ihren Vater (Ingenieur Patternson/Harald P. Wieczorek)… bin gespannt auf mehr!

Jan Sosniok und Nicolas König kennen  wir ja bereits aus den letzten Jahren. Gewohnt souverän, da gibt es nichts auszusetzen.

Die restlichen Szenen lasse ich hier mal weg, will ja nicht das halbe Stück in diesem Bericht bereits vorweg nehmen.
Freuen dürfen wir uns in diesem Jahr auch wieder auf Routinier Joshy Peters als Missouri-Blenter, der bei der Pressekonferenz leider nur wenige Szenen hatte, da hoffe ich auf mehr in der Saison und auf Philip Schwarz, der in dieser Saison als Kleiner Bär zurück an den Kalkberg kommt.
Im großen und Ganzen hat die Pressekonferenz Lust auf mehr gemacht. Ein Actionreiches Stück erwartet uns.

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Kleiner Tipp zum Schluss:
Wer das Stück noch vor der Premiere zu besonders günstigen Preisen sehen will, kann sich den kommenden Freitag (24. Juni) merken. Zur Generalprobe um 20:00 Uhr kosten die Karten bei freier Platzwahl für Erwachsene nur 12 Euro, Kinder zahlen 10 Euro.

(Bildergalerie folgt!)

Autor: Felix Schramm