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Fotostory: „Das Gold der Apachen“ – Bischofswerda zeigt die Santer-Story

Die Spielgemeinschaft „Gojko Mitic“ im sächsischen Bischofswerda wirbt damit, die kleinste Karl-May-Bühne mit den jüngsten Darstellern zu sein. Das ist sie seit nunmehr 24 Jahren und muss sich hinter den großen Bühnen keineswegs verstecken. Spielleiter, Autor und Regisseur Uwe Hänchen hat hier etwas zustande gebracht, was in dieser Art einzig ist. Kinder und Jugendliche – unter ihnen in diesem Jahr erstmals auch einige Migrantenkinder aus Afghanistan – erwecken die Figuren von Karl May in unverwechselbarer Weise zum Leben. Hier der große Saison-Rückblick 2016.

Die Anfänge der Bühne

Gegründet wurde die Spielgemeinschaft „Gojko Mitic“ am 13. Juni 1993, zufällig an Gojko Mitics Geburtstag.

Gojko Mitic (l.) mit Ben Hänchen (r.)

Damals gab es die Waldbühne am Schmöllner Weg noch nicht. Die erste Aufführung fand im Park hinter dem Kulturhaus Bischofswerda statt, wie man der Vereinschronik entnehmen kann. Einen festen Spielort gab es dann ein Jahr später, wenn auch noch keine festen Sitzplätze. Diese – 250 an der Zahl – folgten ein Jahr später, ebenso ein Geländer. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren entstanden im Laufe der Jahre weitere Teile der Bühne, u. a.

            – 1996: ein künstlicher Felsen mit Höhleneingang

            – 1998: eine Überdachung für die Leitstelle, die ersten Garderoben, eine Kulisse mit

               Türmen und einer Brücke

            – 2003: eine Bahnstrecke auf der Bühne

– 2005: die Sanierung und Erweiterung der maroden Zuschauertribüne und des

   Leitstandes für die Technik und das Anlegen eines Teiches

            – 2009: die Errichtung einer sechs Meter hohen Echtfels-Kulisse und eines größeren

  Teiches

– 2013: ein neues Kassenhaus und die Umgestaltung des Vorplatzes

– 2014: die  Fertigstellung der festen sanitären Anlagen

 

24 Jahre Spielgemeinschaft heißt natürlich auch 24 Jahre Karl-May-Stücke. Begonnen wurde mit „Winnetou I“, welches zu den meistgespielten Stücken überhaupt gehört. Drei Jahre lang gab es in Bischofswerda Stücke nach diesem Roman zu sehen, bevor dann auch „Winnetou II“ und „Winnetou III“ sowie weitere Stücke inszeniert wurden.

Nachdem im letzten Jahr mit „Old Shatterhand“ zum ersten Mal überhaupt ein Stück nach Motiven von „Weihnacht“ aufgeführt wurde, war es in diesem Sommer mit „Das Gold der Apachen“ die Santer-Story, derer sich Uwe Hänchen angenommen hat. An den Stoff hat sich in dieser Form bisher nur die Bühne in Mörschied (2010 „Winnetou gegen Santer“) gewagt. Die Santer-Story beinhaltet Teile der Romane „Winnetou I“, „Winnetou II“ und „Winnetou III“, und zwar jene Ausschnitte, in denen Karl Mays wohl bekanntester und berüchtigtster Bösewicht vorkommt.

Wie es in Bischofswerda seit 2002 Tradition ist, gab es auch diesmal zwei inhaltlich identische Inszenierungen. Zum einen waren die Kinder die Hauptakteure, zum anderen Jugendliche und junge Erwachsene, welche die Sprechrollen übernahmen. Insgesamt waren jeweils etwa 80 Darsteller auf der Bühne, wobei die Hauptdarsteller der einen Fassung in der jeweiligen anderen als Statisten fungierten.

Zur Story

Entgegen der Verfilmung von „Winnetou I“ oder zahlreichen anderen gleichnamigen Bühneninszenierungen trifft Santer in Karl Mays Roman erst gegen Ende der Handlung von „Winnetou I“ auf das Blutsbrüderpaar und verändert das Leben der beiden Freunde in entscheidender Weise. An dieser Stelle setzt Uwe Hänchens Geschichte um „Das Gold der Apachen“ ein. Winnetou und Old Shatterhand haben Blutsbrüderschaft geschlossen und sind mit ihrem Freund Sam Hawkens und Intschu-tschuna, dem obersten Häuptling der Apachen, unterwegs, um Nscho-tschi, Winnetous schöne Schwester, in eine der Städte des Ostens zu bringen, damit diese dort eine Schule der Weißen besucht. Unterwegs treffen sie auf den Abenteurer Santer und seine Leute, die ihnen sofort unsympathisch sind. Dieser Umstand hindert Sam Hawkens aber nicht daran, leichtfertig auszuplaudern: „…allerdings werden wir uns bald trennen, weil unsere roten Brüder noch etwas Gold aus ihrem Versteck holen müssen.“  Zwar folgen Old Shatterhand und Winnetou den Weißen noch eine ganze Zeit, doch können sie nichts erkennen, was darauf schließen lässt, dass diese ihnen zu schaden beabsichtigen. Ein schrecklicher Fehler, wie sich bald darauf herausstellt.

Nachdem sich die Apachen von ihren weißen Freunden vorübergehend getrennt haben, brechen sie zum Nugget-tsil auf, um dort das Gold zu holen. Den Plan dazu übergibt Intschu-tschuna an seinen Sohn Winnetou. „Mein Sohn weiß jetzt, wo sich das Gold der Apachen befindet. Auf diesem sprechenden Leder ist die genaue Stelle eingezeichnet. Bewahre es sicher auf! Es ist das größte Geheimnis der Apachen.“

Doch kaum haben sie das Goldversteck verlassen und sich auf den Rückweg begeben, schlagen Santer und seine Männer zu. Intschu-tschuna trifft Santers Kugel in den Rücken. Noch während sich Nscho-tschi um ihren tödlich verletzten Vater kümmert, wird sie von Santer angegriffen, doch sie setzt sich tapfer zur Wehr und dem Verbrecher hart zu. Dieser schießt sie schließlich kaltblütig nieder und flieht. Da sich Winnetou und der hinzukommende Old Shatterhand um die Niedergeschossenen kümmern müssen, kann der Verbrecher entkommen. Für Intschu-tschuna und seine Tochter kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

„Nun sind sie beide tot. Der Häuptling der Apachen und Nscho-tschi, meine Schwester. Sie starb mit deinem Namen auf den Lippen. Vergiss das nie, mein Bruder“, beschwört Winnetou seinen weißen Freund.

Da Winnetou bei den Toten bleiben muss, folgt Shatterhand dem Mörder, sodass sich die Freunde vorerst trennen müssen. Da Old Shatterhand zudem Sam, der aus Unvorsichtigkeit in die Hände der Kiowas geraten ist, aus deren Gewalt befreien muss, verliert er Santers Spur zunächst.

Einige Zeit später treffen die Freunde erneut aufeinander, denn Old Shatterhand, der inzwischen als Detektiv arbeitet, verfolgt den zwielichtigen Rollins, und Winnetou befindet sich wieder auf Santers Spur. Der ist noch immer auf der Suche nach dem Gold der Apachen und verbündet sich dazu mit Rollins, der von Mrs. Baker und deren mutigen Töchtern nach einem Überfall auf sie überwältigt, an einen Baum gebunden und von Santer gefunden worden ist. Außerdem hat sich Santer inzwischen mit Pida, dem jungen Häuptlingssohn der Kiowas, verbündet, dessen Vater Tangua Winnetou und Old Shatterhand bittere Rache geschworen hat.

Als die Blutsbrüder rasten, gelingt es Santer, sie zu überlisten und gefangen zu nehmen. Er liefert sie den Kiowas aus, ohne zu ahnen, dass Sam Hawkens ihn dabei beobachtet und die nächste sich bietende Gelegenheit nutzt, seine Freunde zu befreien.

„Mit Sam Hawkens haben die Kiowas nicht gerechnet. Schnell weg hier, wenn ich mit nicht irre, hi, hi, hi!“

Auch einen geplanten Überfall der Kiowas auf Corners Ranch können Winnetou und Old Shatterhand zurückschlagen. In einem Zweikampf mit Pida (nur in der Jugendbesetzung) kann Winnetou den jungen Kiowakrieger von seiner Redlichkeit überzeugen.

„Von Old Shatterhand und Winnetou besiegt worden zu sein, ist keine Schande. Es ist eine Ehre. Wir haben Frieden geschlossen. Der Große Geist wollte nicht, dass die Kiowas Beute machen, wie es weiße Männer tun. Wir werden in unsere Tipis zurückkehren. Krieger der Kiowas, folgt mir!“, verkündet der junge Häuptling würdevoll.

Nun folgen die Blutsbrüder dem verräterischen Santer und nehmen unterwegs auch noch den von diesem an einen Baum gebundenen Rollins fest, dessen sich Sam Hawkens annimmt: „Na, dann wollen wir mal einen kleinen Spaziergang nach St. Louis unternehmen. Dort wartet schon ein kleines, gut verschließbares Zimmerchen mit Wasser und Brot auf Euch, wenn ich mich nicht irre.“

Am Nugget-tsil schließlich erfüllt sich Santers Schicksal…

Zur Besetzung

Das Blutsbrüderpaar wurde auch in diesem Jahr mit spielerfahrenen Akteuren besetzt. Serdar Reitner (15, Kinderbesetzung) und William Hartmann (17, Jugendbesetzung) hauchten dem berühmten Apachenhäuptling zum 4. bzw. 7. Mal Leben ein. Dessen weißen Blutsbruder verkörperten bei der Jugend das 4. Jahr in Folge Richard Otto (17) und erstmals Klaus Beuther (19) kurzfristig in der Kinderbesetzung. Letzter ist aber bereits seit fünf Jahren in den unterschiedlichsten Rollen dabei, zum Beispiel 2012 als Intschu-tschuna in „Winnetou I“.

Ben Hänchen, der seit Bestehen der Karl-May-Spiele in Bischofswerda dort auf der Bühne steht und neben Winnetou auch Old Shatterhand und Old Firehand dargestellt hat, bevorzugt inzwischen die Rollen der Bösewichte und spielte daher zum wiederholten Mal den Santer. Als sein Pendant in der Kinderbesetzung fungierte Janko Scheudeck (14), der in früheren Jahren als drolliger Sam Hawkens die Lacher auf seiner Seite hatte.

Uwe Hänchen selbst ließ es sich nicht nehmen, in seiner 24. Inszenierung als Apachenhäuptling Intschu-tschuna zu agieren und einen frühen Bühnentod zu sterben.

Immer wieder faszinierend ist es, Moritz Lehmann auf der Bühne zu erleben. Der inzwischen 24-Jährige spielte von 2006 bis 2012 den Apachenhäuptling Winnetou, bevor er sich auf das Kampftraining mit den jüngeren Darstellern konzentrierte und kleinere Rollen übernahm. 2014 stellte er als völlig überdrehter Fiesling Tim Finnetey alias Parranoh seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit ebenso wie sein kämpferisches Geschick unter Beweis. Als Häuptlingssohn Pida machte er in diesem Sommer in beiden Inszenierungen (Lilly Hillig aus der Kinderbesetzung fiel die gesamte Spielzeit verletzungsbedingt aus) dem Blutsbrüderpaar das Leben schwer und lieferte sich mit William Hartmann einen grandiosen Zweikampf.

Die Liste der Darsteller könnte man noch beliebig fortsetzen, denn auch die kleinsten Rollen wurden von Uwe Hänchen überaus passend besetzt. So ließ beispielsweise der Bühnentod von Nscho-tschi-Darstellerinnen Verena Hauswald bzw. Annegret Glathe (21) in der Jugendbesetzung kaum ein Auge trocken, da beide sich zudem einen packenden Kampf mit Santer lieferten, bevor sie in Old Shatterhands und Winnetous Armen ihr Leben aushauchten.

Neben überaus emotionalen Momenten bot die Inszenierung auch reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln, nicht zuletzt durch die beiden Sam-Hawkens-Darsteller Michel Beuther (10) und Friedemann Heinrich (56), die in gekonntem Sächsisch die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierten.

Auch Mr. Corner, der einen Kopf kleiner als seine bessere und überaus resolute Hälfte war und dessen Text in Variationen der Antwort: „Ja, meine liebe Ehefrau!“ bestand, wenn diese ihm einen Auftrag nach dem anderen erteilte, war einer der Publikumslieblinge. Dröhnendes Gelächter gab es immer dann, wenn er eine Kiste herbeischleppte, um mit seiner Ehefrau auf Augenhöhe sein zu können und diese zu küssen. Der fünfjährige Tristan Amadeus Gründer, der schon 2011 mit gerade einmal sechs Monaten als Neugeborener in „Halbblut“ Bühnenluft schnuppern konnte, hatte in diesem Jahr zum ersten Mal eine richtige Sprechrolle.

Mit Abstand die jüngste Darstellerin war die zweijährige Johanna Stürzner, die beim indianischen Kriegstanz die Füße nicht stillhalten konnte, sich im Takt der Musik bewegte und dabei gelegentlich den größeren Tänzern und Tänzerinnen die Show stahl.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch Kutscher Martin Schulze erwähnt, der nicht nur von Anfang an dabei, sondern mit seinen 77 Jahren auch der derzeit älteste Darsteller ist.

Zur Inszenierung

Es ist immer wieder erstaunlich, wie es Uwe Hänchen mithilfe der Unterstützung seiner Regieassistentin Heike Löpelt gelingt, das Zusammenspiel seiner ungefähr 80 Akteure zu koordinieren und diese wirkungsvoll in Szene zu setzen. Neben den bereits erwähnten Hauptfiguren fungierten sie diesen Sommer als kampfeswütige Kiowakrieger, die beim Sturm auf Corners Ranch auch nicht vor deren Mauern Halt machten, oder belebten das Lagerleben mit Spielen und Bogenschießübungen unter der Leitung von Angelika und Peter Stürzner. Der schon traditionelle Tanz, für den einmal mehr Anna Giesbrecht verantwortlich zeichnete, war diesmal ein indianischer Kriegstanz.

Dass Uwe Hänchen ein hervorragender Karl-May-Kenner ist, zeigte sich in vielen kleinen Details, von denen hier nur zwei genannt sein sollen. So wurde Winnetou diesmal, als er nach seinem Zusammentreffen mit Old Shatterhand – sich eine Decke umhängend – die Umgebung erkundete, von Santer überwältigt. Dieser täuschte danach seinerseits den Westmann durch die Decke und schlug ihn mit dem Gewehrkolben nieder. Diese Szene ist in „Winnetou II“ zu finden.

An anderer Stelle nahm Uwe Hänchen Bezug auf die Hauslehrertätigkeit Old Shatterhands vor seinem Aufbruch in den Westen. Die resolute Lady Baker, deren Töchter Emmy und Rose dieser einst unterrichtete, überwältigte zusammen mit den beiden Mädchen den gesuchten Verbrecher Rollins und band ihn an einen Baum. Kurz darauf trafen sie auf Old Shatterhand und berichteten ihm davon.

Schon zur Tradition geworden ist der finale Stunt Tilo Hases von der Stunt-Factory, der die Spielgemeinschaft seit vielen Jahren tatkräftig unterstützt. Diesmal doubelte er die beiden Santer-Darsteller und wurde statt ihrer durch die Explosion der Sprengfalle im Nugget-tsil in die Tiefe gerissen.

Was wäre aber ein Karl-May-Stück ohne Tiere? Neben den Pferden, die jedes Jahr vom Gründer-Gut Wölkau kommen, waren schon die unterschiedlichsten Tiere auf der Waldbühne in Bischofswerda zu sehen. Dieses Jahr erstmals auch ein Ochse, und zwar in Gestalt des Zebu-Ochsen Nils, der – u. a. mit Justus Beyer auf dem Rücken und von Besitzer Hans Traupe aus Radeberg begleitet – gemütlich über die Bühne trabte.

Was aber seit Jahren die Inszenierungen von Uwe Hänchen ausmacht, ist der Umstand, dass man sich in Bischofswerda auch nicht davor scheut, emotional schwierige Szenen auf die Bühne zu bringen. In dieser Hinsicht ist die Sterbeszene in „Das Gold der Apachen“ von zentraler Bedeutung, besonders in der Jugendbesetzung. Gleich zu Beginn des Stückes wurden Intschu-tschuna und seine Tochter Nscho-tschi von Santer erschossen. Hier waren es vor allem die zahlreichen kleinen Gesten, die unglaublich berührten. So beugte sich Nscho-tschi trotz der Gefahr, in der sie selbst schwebte, noch einmal über ihren sterbenden Vater und nahm ihn in die Arme. Kurz darauf, nach einem heftigen Zweikampf mit Santer und selbst bereits tödlich durch dessen Kugel verwundet, schlang sie ihre Arme um Old Shatterhands Hals und nahm von ihm Abschied. Auch Winnetou zeigte seine Trauer über den Tod seines Vaters sehr deutlich, indem er sich über ihn beugte und ihn sanft streichelte. Zuvor hatte er noch seinem Blutsbruder tröstend die Hand auf die Schulter gelegt, da dieser, noch immer neben ihr kniend, sichtbar unter Nscho-tschis gewaltsamem Tod litt.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass in „Das Gold der Apachen“ zwar das Ende Santers gezeigt, aber auf den Tod Winnetous verzichtet wurde. Das wäre dann wohl auch zu viel an Emotionen gewesen und eine zu oberflächliche Darstellung dieser bei Karl May überaus bedeutsamen Szene hätte dem Stück mehr geschadet als genützt.

Andererseits gab es auch viele humorvolle Momente. Der Umstand, dass der Bandit Rollins in der Kinderbesetzung von zwei kleinen Mädchen außer Gefecht gesetzt und zuvor von Lady Bakers Handtasche wirkungsvoll an seiner empfindlichsten Stelle getroffen wurde, sorgte für zahlreiche Lacher im Publikum.

Fazit

Ein Besuch in Bischofswerda lohnt sich in jedem Fall. Im nächsten Jahr wird anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Spielgemeinschaft „Gojko Mitic“ das wohl bekannteste Stück „Der Schatz im Silbersee“ auf der Waldbühne gezeigt.

Spielzeitraum ist der 11. bis 25. Juni 2017.

Bericht und Fotos: Katrin Ebel

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